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24.01.2012
Fairness auf dem Arbeitsmarkt / Lohnuntergrenzen - LAG-Stellungnahme vom 24.01.2012

Stellungnahme der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände zu nachstehenden Anträgen an den Vorsitzenden des Sozialausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages

a) Fairness auf dem Arbeitsmarkt - Mindestlohn jetzt einführen
    Antrag der Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Drucksache 17/1958 (neu)

    Fairness auf dem Arbeitsmarkt - Existenzsichernden Mindestlohn
    jetzt einführen
    Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE - Drucksache 17/2009

b) Lohnuntergrenzen
    Antrag der Fraktionen von CDU und FDP - Drucksache 17/1977
    Änderungsantrag der Fraktion des SSW - Drucksache 17/1994

Die Wohlfahrtsverbände in Schleswig-Holstein bedanken sich für die Möglichkeit zur Stellungnahme zu den oben angegebenen Anträgen der Fraktionen im Schleswig-Holsteinischen Landtag.

Die Wohlfahrtsverbände in Schleswig-Holstein sprechen sich nachdrücklich für die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes aus. Ein Mindestlohn sollte so bemessen sein, dass ein/e Vollzeitarbeitnehmer/in existenzsichernd leben kann.

Des Weiteren sollte die Höhe des Mindestlohnes so bemessen sein, dass nach einem langen Erwerbsleben Rentenansprüche erzielt werden können, die ein Leben unabhängig von Grundsicherungsleistungen möglich machen.

Der Mindestlohn sollte als Lohnuntergrenze verstanden werden. Die Wohlfahrtsverbände in Schleswig-Holstein sprechen sich dafür aus, dass diese Lohnuntergrenze branchenübergreifend und bundeseinheitlich festgelegt wird.



Die Stellungnahme der LAG an Christopher Vogt, dem Vorsitzenden des Sozialausschusses, finden Sie hier als Download.

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