AMIF-Netzwerk –
Verbesserung der Aufnahmebedingung für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert

Europäische Union    Europa foedert

Das Gesamtprojekt

Das Projekt hat zum Ziel, die Willkommensstruktur und die Aufnahmebedingungen für Asylsuchende und besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Schleswig-Holstein zu verbessern.

Dies geschieht in verschiedenen Teilprojekten durch:

Teilprojekt 1

Netzwerkkoordination

Das Teilprojekt beinhaltet die Netzwerkkoordination, die vom PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V. und dem Diakonischen Werk Schleswig-Holstein e.V: gemeinsam geleistet wird. Hierzu gehören u.a. die Koordination des Gesamtprojektes, die Öffentlichkeits- und Pressearbeit, die Mittelweitergabe und -bearbeitung sowie das Finanzcontrolling, die Dokumentation der Netzwerkaktivitäten und die Durchführung von Fachveranstaltungen.

Ansprechpartnerinnen sind:

Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein
Krystyna Michalski & Ursula Albrecht
Zum Brook 4
24143 Kiel
Tel. 0431 56 02-23
michalski(at)paritaet-sh.org

Diakonisches Werk Schleswig-Holstein
Doris Kratz-Hinrichsen
Kanalufer 48
24768 Rendsburg
Tel: 04331 5931-89
Kratz-Hinrichsen(at)diakonie-sh.de

Das Teilprojekt wird kofinanziert aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein.

Paritätischer SH    Diakonie SH

 

Teilprojekt 2

Wegbereiter – Wegbegleiter: Strukturverbesserungen für Flüchtlinge und vulnerable Personen in Schleswig-Holstein

Das Teilprojekt, welches vom Diakonischen Werk Altholstein durchgeführt wird, hat zum Ziel, allen neu ankommenden Asylsuchenden am Standort Neumünster eine Erstorientierung außerhalb der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes SH zu bieten. Neben dem Angebot von Informationsveranstaltungen für Asylsuchende zu unterschiedlichen Themen und einer zum Teil länderspezifischer Ausrichtung werden erst Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermittelt. Das Teilprojekt hat ebenfalls zum Ziel, vulnerable Personen zu identifizieren und diese durch gezielte Beratung in passgenaue Hilfen zu vermitteln.

Ansprechpartnerin/Ansprechpartner:

Diakonisches Werk Altholstein
Michael Frenzel & Rike Müller
Haart-Café
Haart 224
24539 Neumünster
Tel: 04321 25221300
Migration(at)diakonie-altholstein.de

Das Teilprojekt wird kofinanziert aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein.

Diakonie Altholstein

 

Teilprojekt 3

Dezentrale Flüchtlingshilfe – Information, Orientierung, Qualifizierung – Informations- und Schulungsveranstaltungen für das Ehrenamt

Das Teilprojekt wird vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. durchgeführt und hat zum Ziel, landesweit Angebote von Schulungen für private und kommunale Initiativen zur ehrenamtlichen und hauptamtlichen Begleitung von Asylsuchenden anzubieten, Grundlagenwissen über Fluchtursachen und Aufenthaltsrechte zu vermitteln und beim Strukturaufbau zu unterstützen. Neben Informations- und Fachveranstaltungen werden ebenfalls Publikationen zu bestimmten Fragestellungen und Themen erstellt sowie neue Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner in bestehende und neue Netzwerke integriert.

Ansprechpartnerin:

Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
Andrea Dallek
Sophienblatt 82 - 86
24114 Kiel
Tel: 0431 735000
projekt(at)frsh.de

FlüchtlingshilfeDezentrale Flüchtlingshilfe.jpg

 

Teilprojekt 4

Strukturverbesserung zur psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen in Schleswig-Holstein

Wissenschaftliche Studien belegen, dass etwa 40 % der Asylsuchenden durch Folter, Krieg und Flucht traumatisiert sind. Regeldienste im Gesundheitswesen und in weiten Teilen der sozialen Arbeit sind auf die Beratung und Behandlung von traumatisierten Asylsuchenden nicht vorbereitet.

Das Teilprojekt, das vom PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein durchgeführt wird, hat zum Ziel, Fachkräfte in den Regeldiensten des Gesundheitswesens und der sozialen Arbeit zu schulen und für die Arbeit mit traumatisierten Asylsuchenden sowie im Bereich der interkulturellen Öffnung zu qualifizieren. Außerdem werden in den Landkreisen des Landes regionale Netzwerke initiiert, um sich mit dem Thema Trauma und Flucht zu befassen. Somit soll eine verbesserte Versorgungsstruktur vor Ort installiert werden und die Anzahl der vorhandenen Angebote und Therapieplätze für die Zielgruppe gesteigert werden.

Ansprechpartnerin:

Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein
Krystyna Michalski
Zum Brook 4
24143 Kiel
Tel: 0431- 5602-23
michalski(at)paritaet-sh.org

 

Paritätischer SH