Mehr Land in Sicht!

Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein

Das Netzwerk „Mehr Land in Sicht! - Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein“ wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales   ESF   Europäische Union   Zusammen Zukunft Gestalten

as Ziel der ESF-Integrationsrichtlinie Bund ist es, Personen mit besonderen Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit oder Ausbildung in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Zu diesen Personen gehören auch Asylbewerberinnen, Asylbewerber und Flüchtlinge. Dem Netzwerk „Mehr Land in Sicht!“ geht es daher um die stufenweise und nachhaltige Integration in Arbeit, Ausbildung oder Schulausbildung von Personen mit Fluchtmigrationshintergrund, die noch keinen verfestigten Aufenthalt, aber zumindest einen nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen der speziell auf diese Zielgruppe ausgerichteten Beratung, betriebsnahe Aktivierung und Qualifizierung sowie Vermittlung in Arbeit und Ausbildung. Das Netzwerk verstärkt die Angebote der Arbeitsagenturen und Jobcenter und bietet Schulungen von Multiplikatoren in Betrieben und öffentlichen Verwaltungen sowie Arbeitsagenturen und Jobcentern an, um die Einstellungsbereitschaft für die Zielgruppe zu erhöhen, Beschäftigungsverhältnisse zu stabilisieren oder die arbeitsmarktliche Förderung der Arbeitsverwaltung zu verbessern.

Zielgruppen

Im heterogenen Netzwerk „Mehr Land in Sicht! - Arbeit für Flüchtlinge in Holstein“ engagieren sich sechs, von erfahrenen Migrations- und Integrationsfachdiensten getragene Teilprojekte und ihre Partnerinnen und Partner aus Verwaltungen, Wirtschaft und Politik für eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Dabei stehen vier der Teilprojekte in direktem Kontakt mit der Zielgruppe der Flüchtlinge, indem sie einzelfallorientiert Beratung und Coaching anbieten und durch Vermittlung auch im direkten Kontakt mit Arbeit Gebenden. Ein weiteres Einzelprojekt hat die Aufgabe übernommen, Diskriminierung zu bekämpfen und die Interkulturelle Öffnung zu fördern.

Koordination

Der PARITÄTISCHE WOHLFAHRTSVERBAND Schleswig-Holstein ist Zuwendungsempfänger und koordiniert das Netzwerk gemeinsam mit dem FLÜCHTLINGSRAT Schleswig-Holstein.

Paritätischer SH    Flüchtlingshilfe

Die Netzwerkkoordination berät die Einzelprojekte und sorgt für einen Transfer von zielgruppenspezifischen und anderen fachlichen Information. Die Koordination arbeitet bundesweit mit den anderen IvAF-Netzwerken und weiteren zuwanderungspolitisch relevanten Akteurinnen und Akteuren zusammen.

Auf Landesebene führt die Netzwerkkoordination Fortbildungsveranstaltungen durch und fördert mit dem Ziel besserer Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen die Vernetzung der arbeits- und bildungspolitischen Akteurinnen und Akteuren, Verwaltungen und Fachberatungsdiensten. Zudem übernimmt die Koordination die Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.mehrlandinsicht-sh.de

Netzwerkkoordination

PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e. V.
Krystyna Michalski
Zum Brook 4, 24143 Kiel
Tel. 0431 560223
Email: michalski(at)paritaet-sh.org

Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
Martin Link
Sophienblatt 82-86, 24114 Kiel
Tel. 0431 735 000
Email: ml(at)frsh.de

Özlem Erdem-Wulff
c/o Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V:
Sophienblatt 82 - 86, 24114 Kiel
Tel. 0431 2393924
Email: mehrlis(at)frsh.de